Wien | 19.02.2020

Die Geschichte des Holzfällersports

Der ursprüngliche Extremsport

Das Sportholzfällen hat eine über hundertjährige Tradition, was ihm zu Recht den Titel „The Original Extreme Sport“ eingebracht hat. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begannen Holzfäller sich mit der Axt und Säge außerhalb ihrer Arbeitszeiten miteinander zu messen. Der Sport hat seine Wurzeln in Australien und Neuseeland, von wo aus er sich weiter nach Kanada und in die USA ausbreitete.

 

Aus den improvisierten Anfängen haben sich in etwa ein Dutzend Sportdisziplinen entwickelt, darunter einige, die das Fällen und Zerteilen eines Baumes simulieren. So unterschiedlich sie auch sind, in allen Disziplinen müssen die Athleten neben Kraft, Ausdauer und einer präzisen Technik vor allem Geschick im Umgang mit ihrer Ausrüstung und dem Holz unter Beweis stellen.

 

Was macht die STIHL TIMBERSPORTS® so einzigartig?

STIHL TIMBERSPORTS® ist eine internationale Extremsport-Wettkampfserie. Im Jahr 1985 schlossen sich STIHL USA und der Sportsender ESPN zusammen, um die STIHL TIMBERSPORTS® Serie in den USA aus der Taufe zu heben; 2020 wird die Wettkampfserie nun im 20. Mal in Europa stattfinden – in den USA feiert sie ihr 35-jähriges Bestehen. STIHL TIMBERSPORTS® Wettbewerbe sind immer Mehrkampfveranstaltungen und umfassen bis zu sechs Disziplinen, wobei die Rookie-Wettbewerbe in vier bzw. fünf und die Mannschaftswettbewerbe sowie das Trophy-Format in jeweils vier Disziplinen ausgetragen werden.

 

Heutzutage sorgen professionelle Wettkampfstandards, ein globales Regelwerk sowie ein internationaler Schiedsrichterpool für sportlich höchste Qualität bei den Wettbewerben. Die Entwicklung des Sports und der einzelnen Athleten wird stetig durch die Organisation von Trainingslagern gefördert und mittlerweile finden neben den internationalen Saison-Highlights wie der Weltmeisterschaft und der World Trophy nationale Meisterschaften in etwa 15 Ländern statt.

 

Bildquelle: State Library of South Australia PRG 280/1/23/344