Wien | 02.03.2020

Die STIHL TIMBERSPORTS® Disziplinen

In einem Mehrkampf aus vier bis sechs Disziplinen müssen die Athleten der STIHL TIMBERSPORTS® Series ihr gesamtes Können an Axt und Säge beweisen. Kraft, Ausdauer und der perfekte Umgang mit dem technischen Gerät entscheiden dabei über Sieg und Niederlage.

 

Die verschiedenen Wettkampfformate unterscheiden sich nicht nur in ihrem Ablauf, sondern die Athleten messen sich dort auch in unterschiedlichen Disziplinen:

 

Stock Saw

Bei dieser Disziplin arbeiten alle Teilnehmer mit der MS 661, einer handelsüblichen Motorsäge der Firma STIHL. Nach einem ersten Aufwärmen wird die Säge abgelegt und nach dem Startschuss mit schnellem Griff an den Holzblock (Durchmesser 40 cm) geführt. Von dem waagrecht befestigten Holzstamm werden mit einem Abwärts- und einem Aufwärtsschnitt zwei Cookies (Holzscheiben) abgesägt. Beide Scheiben müssen innerhalb eines markierten Bereichs von 10 cm jeweils komplett an einem Stück geschnitten werden. Sind die Cookies unvollständig oder wird die Markierungslinie überschnitten, wird der Teilnehmer disqualifiziert. Die Bestzeiten in dieser Disziplin liegen bei etwa zehn Sekunden.

 

Mehr zur Stock Saw findest du hier!

Underhand Chop

Simuliert wird das Zerteilen eines bereits gefällten Baumes. Auf einem horizontal verankerten Block stehend, versuchen die Athleten durch Axtschläge den im Durchmesser 32 cm dicken Stamm zu durchschlagen. Der Block muss von beiden Seiten durchschlagen werden. Ein einseitiges Zertrennen führt zu einer Disqualifikation in dieser Disziplin. Die europäischen Bestzeiten des Underhand Chops liegen bei unter 20 Sekunden.

 

Mehr zum Underhand Chop findest du hier! 

Standing Block Chop

Diese Disziplin simuliert das Fällen eines Baumes. Ein senkrecht verankerter Holzblock (Durchmesser 30 cm) muss so schnell wie möglich von zwei Seiten durchschlagen werden. Die optimale Platzierung der Axt sowie ein kraftvoller Axtschwung sind entscheidend für den schnellen Erfolg in dieser Disziplin. Europäische Top-Zeiten für diese Disziplin liegen bei ca. 20 Sekunden.

 

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Single Buck

 

Mit einer etwa 2-Meter-Handsäge wird eine Holzscheibe von einem horizontal befestigten Block abgesägt (Durchmesser 46 cm). Bei dieser Disziplin sind der Rhythmus und die Dynamik des Sportlers entscheidend. Um die Gleitfähigkeit der Säge zu erhöhen, darf diese mit einem Ölgemisch besprüht werden. Weitergehend darf von einem Helfer ein Keil zwischen die Holzscheibe und den Holzblock getrieben werden.

 

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Springboard

Nach dem Startschuss des Schiedsrichters schlägt der Sportler eine erste, ca. 10 cm tiefe Tasche (Pocket) in Schulterhöhe in den Stamm. In dieses steckt er die Spitze seines ersten Springboards. Der Athlet steigt auf das erste Springboard und schlägt von dort eine zweite Tasche in den Stamm. Nach der Platzierung des zweiten Springboards in ca. 2 Metern Höhe, erklimmt er dieses und kann nun beginnen, den oben befestigten Block zu durchschlagen. Pflicht ist auch hier, dass das Holz von zwei Seiten durchtrennt wird. Andernfalls wird der Sportler disqualifiziert. Das Springboard wird auch als „Königsdisziplin“ bezeichnet, denn hier kommt es nicht nur auf die präzise Technik und Kraft des Sportlers an, sondern auch auf Balance und Geschicklichkeit.

 

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Hot Saw

Mit getunten, extrem leistungsstarken Motorsägen müssen von einem waagerecht verankerten Holzblock (Ø 46 cm) innerhalb eines Bereichs von 15 cm drei vollständige Cookies gesägt werden. Die Herausforderung liegt darin, die geballte Kraft der bis zu 80 PS starken Motorsäge zu beherrschen. Mit einer Kettengeschwindigkeit von etwa 240 km/h und einem Gewicht von rund 27 kg fordert die „heiße Säge“ dem Sportler Höchstleistungen ab. Die Sportler können entweder mit ihrer eigenen Spezialanfertigung antreten oder auf eine von STIHL gestellte Hot Saw zurückgreifen. Die Bestzeiten bei der Disziplin Hot Saw liegen bei unter sieben Sekunden.

 

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