Wien | 16.03.2020

Pocket + Cookie = Bahnhof?

Willkommen beim TIMBERSPORTS® Einsteigerkurs

Du sprichst noch nicht fließend TIMBERSPORTS®? Gar kein Problem. Wir fangen ganz von vorne an und erklären dir die Basics des Sportholzfällens.

Cookies

Cookies sind die Holzscheiben, wie sie bei den Disziplinen Stock Saw, Single Buck und Hot Saw vom Stamm gesägt werden. Die Cookies müssen jeweils eine bestimmte Dicke haben und vor allem in einem Stück sein. Andernfalls droht dem Athleten die Disqualifikation.

 

Stands

Bei Stands spricht man von jenen Halterungen aus Metall, in denen die Baumstämme fest verankert werden, um beim Wettkampf ein Verrutschen zu verhindern. Für jede Disziplin gibt es einen eigenen passenden Stand, der strengsten Normvorschriften unterliegt. Vor jedem Wettkampf werden die Stands durch den jeweiligen Oberschiedsrichter auf Standfestigkeit und Normerfüllung überprüft.

Pocket

Pocket bedeutet zu Deutsch: Tasche. Gemeint sind jedoch die Kerben, die beim Springboard mit der Axt in den Stamm geschlagen werden, und in die dann das Springboard (Trittbrett) gesteckt wird. Ziel und Kunst ist es, das Pocket so zu schlagen, dass das Brett das eigene Körpergewicht tragen kann. Der Optimalfall eines Pocket wird auch als „4 Hit Pocket“ bezeichnet, was bedeutet, dass der Athlet mit nur vier schnellen und gezielten Schlägen eine perfekte Tasche in den Stamm geschlagen hat.

 

Holz

Für die STIHL TIMBERSPORTS® Series wird in Europa Pappelholz, in den USA White Pine, verwendet. Das Holz wird vorab nach bestimmten Kriterien ausgewählt. Es stammt, soweit möglich, immer aus ein und demselben Waldstück. Um die gleichen Ausgangsbedingungen für alle Sportler zu schaffen, werden die für den Wettkampf verwendeten Blöcke im Vorfeld auf den gleichen Durchmesser gebracht. Um den Feuchtigkeitsgrad konstant zu halten, wird das Holz verschweißt und bei konstanten Temperaturen gelagert. Dieses System erlaubt die internationale Vergleichbarkeit der Zeiten und Rekorde. Das verwendete Wettkampfholz wird im Sinne der Nachhaltigkeit im Anschluss an die Veranstaltungen weiterverwertet.

So funktioniert die World Trophy